Zu Gast bei Freunden – Sonja und ein Traum von Treppe

(WERBUNG || unbezahlt – Markennennung)

Hej ihr,

Sonja kenne ich nun schon ein paar Jahre. ZunĂ€chst nur aus dem Netz durch meinen Mann. Irgendwann sah ich bei ihr dann diese Bilder von einem alten Hof in Ostfriesland, den sie restaurierten und da hatte sie mich natĂŒrlich fĂŒr sich gewonnen;). Zu dem Zeitpunkt hatten wir viel gemeinsam. Beide einen braunen Labbi, eine Tochter und einen Mann.. haha.. naja und nicht zu vergessen die Liebe fĂŒr schöne Dinge! Schließlich besuchten wir Sonja vor Ort und machten eine Woche Urlaub in dem Hotel ihrer Mutter in Greetsiel.

Ihr Aufenthalt im Norden war nur von kurzer Dauer und sie zogen vor wenigen Jahren nach Köln. Dieses Jahr im Januar wollte ich dann zur IMM Cologne und schnell war klar, das ist die Gelegenheit sich wieder zu sehen und bei einem GlĂ€schen alle Neuigkeiten auszutauschen. Ich hatte zwischenzeitig ein paar wenige Bilder des neuen Zuhauses gesehen und fragte sie, ob ich euch dieses tolle Haus zeigen darf. Und noch immer haben wir einiges gemeinsam. Wir haben beide nicht mehr unseren braunen Labbi, beide eine Tochter, einen Mann und noch immer die Liebe fĂŒr schöne Dinge. Aber parallel haben wir beide den gleichen Entschluss gefasst, diese Leidenschaft zum Beruf zu machen. Sonja versucht dieses gerade ebenfalls mit ihrem tollen Onlineshop Minicatwalk. Dort verkauft sie sorgfĂ€ltig ausgewĂ€hlte Dinge fĂŒr unsere Kleinen.

Sonja, ich wĂŒnsche dir von Herzen, dass auch du fĂŒr deine MĂŒhe belohnt wirst. :*
(Sie bat mich dieses genau so hier rein zu kopieren.) Also auf geht`s:

Hallo Anne :),
ich freu mich sehr, dass Du bei uns zu Hause vorbeigeschaut hast. Wir kennen uns nun schon seit so vielen Jahren und ich bin super stolz auf Dich, dass Du 170qm gegrĂŒndet hast. Ich bin eine treue Leserin und dem entsprechend auch sehr geehrt, dass wir zusammen eine Homestory machen.

Wer wohnt in dem Haus?
Im Haus wohnen mein Mann, meine Tochter und ich 🙂

ErzÀhle uns kurz ein paar Fakten zu deinem Haus.
Wir wohnen nun seit ĂŒber 2 Jahren auf diesem alten Gutshof in Köln. Das Haus hat ca. 170qm und ist Teil einer umgebauten Hofanlage aus dem 19. Jahrhundert. Der komplette denkmalgeschĂŒtzte Hof, bestehend aus Haupthaus und drei NebengebĂ€uden, wurde vor ein paar Jahren vollstĂ€ndig saniert. Der Hof diente eine Zeitlang als FriedhofsgebĂ€ude, davon merkt man aber inzwischen natĂŒrlich nichts mehr.
Von Innen ist alles sehr großzĂŒgig nach oben hin gestaltet – die WĂ€nde sind knapp 5 Meter hoch. Ein paar davon sind natursteinbelassen, andere wiederum verputzt. Mitten im Raum stehen große StahltrĂ€ger, dadurch hat die Wohnung einen Loft-Charakter, wie ich finde. Das Haus geht ĂŒber 3 Etagen mit einem offenen Treppenhaus mit Betonstufen. Nahe eines Friedhofs zu wohnen ist fĂŒr mich ĂŒbrigens absolut kein Problem und fĂŒhlt sich auch nicht komisch an –  weil es aber auch kein Standard-Friedhof ist. Die ersten GrĂ€ber kommen erst 200 Meter hinter dem Hof. Wir gehen sogar oft dort spazieren, es ist eher wie ein ruhiger Park.

Was macht dein Zuhause zu deinem Zuhause?
Ein Zuhause wird erst durch die Familie zu einem Zuhause – da können noch so viele schmucke Teile drin stehen, meine Familie macht alles erst bewohnbar fĂŒr mich. Zudem ist mir Harmonie wichtig, das spiegelt sich auch in meinem Einrichtungsstil wider. Klare Formen, gerade Linien, gedeckte Farben und schöne FarbverlĂ€ufe. Das alles zusammen macht es zu meinem Zuhause.

ErzÀhl uns was zu deiner Leidenschaft zu Kindermode und Accessoires.
Die Leidenschaft ist tatsĂ€chlich eine, das hast du gut erkannt, aber wir kennen uns ja jetzt auch schon ein Weilchen :-). Als ich schwanger wurde vor ein paar Jahren habe ich damals viele Stunden damit verbracht, schöne Sachen fĂŒr meine Tochter ausfindig zu machen. Strampler, Möbel, das ĂŒbliche Programm halt. Aber es gab keinen richtigen Laden und auch keinen richtigen Onlineshop, der alles hatte, was ich schön fand. Es sollte nicht zu teuer, aber auch keine Massenware sein. Ich renne ungern Trends hinterher, sondern möchte gern nur Dinge haben, von denen ich ĂŒberzeugt bin – Das machte es streckenweise unglaublich schwierig. Fand ich etwas, was zu uns /ihr passte, war es entweder zu teuer, oder in Deutschland nicht verfĂŒgbar bzw. ausverkauft. Ich habe mich ganz automatisch in dieses Feld hineingearbeitet und begann dann ein Internetportal in Kooperation mit Smallable und Childrensalon aufzubauen. So eine richtige ErfĂŒllung fand ich darin aber nicht, es war hauptsĂ€chlich zeit- und energiefressend, die Leidenschaft wurde zum knallharten Job. Kurz bevor ich das Ganze ad acta legen wollte lernte ich meine Nachbarin kennen, die sich das Projekt anschaute und mir dann den letzten Kick gab einen eigenen, richtigen Onlineshop zu starten. Somit war Minicatwalk geboren.

Der Fokus liegt immer auf dem Kind, ich will die Kinder mit meinen Produkten nicht kostĂŒmieren oder zu PĂŒppchen machen. Alles soll unkompliziert, schön, nicht alltĂ€glich, hochwertig und gemĂŒtlich sein. Der Spagat ist ĂŒbrigens auch fĂŒr mich schwierig, gut und nicht zu teuer zu sein, aber ich arbeite daran und werde immer besser. So habe ich dann tatsĂ€chlich eine Leidenschaft zum Beruf gemacht – das fĂŒhlt sich jeden Tag aufs Neue wunderbar an.

Was willst du noch verÀndern? Was sind deine nÀchsten Projekte?
Ich wĂŒrde gern noch mehr Bilder in der Wohnung aufhĂ€ngen. Hier und da fehlt noch etwas, obwohl ich eigentlich sehr puristisch unterwegs bin. Und ich wĂŒrde gern unser BĂŒro durch ein „Gute-Laune Zimmer“ ersetzen. Das wĂ€re in meiner Vorstellung ein Raum, der kunterbunt eingerichtet ist mit viel Farbe an der Wand oder einen groß gemusterten Tapete.
Schön wÀre es auch, wenn dieses Zimmer einfach nur mit Kuschelecken und Yogamatten ausgelegt wÀre. Aber das kommt vielleicht in der nÀchsten Wohnung, denn ein Umzug steht noch in diesem Jahr an.

Worauf achtest du beim Einrichten deiner Wohnung? Woher nimmst du deine Inspiration?
Das Wichtigste ist fĂŒr mich eine gute Ausleuchtung in der Wohnung. Ich liebe Lampen und habe meist besondere StĂŒcke im Auge, um die ich zum Teil jahrelang herumschleiche, bevor ich sie mir dann endlich kaufe. Manchmal spare ich sehr lange um mir DIE eine Lampe leisten zu können, kann dann aber auch voller Überzeugung sagen, dass sie mich richtig glĂŒcklich macht, wenn sie an ihrem Platz in der Wohnung hĂ€ngt und Licht spendet. Die GemĂŒtlichkeit und Wohnlichkeit steht und fĂ€llt mit der richtigen Ausleuchtung.
Inspirationen hole ich mir aber auch oft auf Instagram, Etsy, Pinterest und in die StĂ€dte, in die ich reise. London ist zum Beispiel eine nie versiegende Inspirationsquelle fĂŒr mich, genauso wie Reykjavik und Amsterdam. Da fĂ€llt mir eine wundervolle Begegnung ein, die war online, schon ein paar Jahre her. Ich war bei Flickr unterwegs und habe mich durch fremde Bilder geklickt – stundenlang. Irgendwann landete ich bei einem jungen Studenten aus Frankfurt, der auf Reisen Landschaften und Objekte fotografierte..und zwar so gut, dass ich mich gleich in zwei Bilder von ihm total verliebte. Ich schrieb ihn an und fragte, ob ich die Bilder in höchster QualitĂ€t bekommen könnte. Als er sie mir sendete, habe ich mir diese dann in ĂŒberdimensional mit der Dibond-Technik als Bild produzieren lassen. Eins davon (ein Kornfeld im Sturm) hĂ€ngt noch bei uns im Schlafzimmer. Wunderbar!

Wo kaufst du am Liebsten ein? Wo kommen deine liebsten StĂŒcke her?
Ich komme beruflich gesehen aus dem IT-Bereich, dem entsprechend bin ich viel online unterwegs und kaufe auch viel online. Hier recherchiere ich aber streckenweise sehr langatmig, oft wochenlang, nach schönen Dingen.

Aber am meisten freue ich mich tatsĂ€chlich ĂŒber besondere StĂŒcke, wie den alten Flipper aus den 80er Jahren. Diesen hat mein Mann in Holland bei einem Restaurateur gefunden, der alte Flipper liebevoll auf Vordermann bringt.

Weitere LieblingsstĂŒcke von mir sind zum Beispiel der Wohnzimmertisch „Tresor“ von LAMBERT und die große HĂ€ngelampe „Skygarden“ von FLOS mit Stuck auf der Innenseite. Meine LieblingsstĂŒcke haben glaube ich alle klare Linien und Formen, wenn ich mal so ĂŒberlege.

Und meine Tochter malt ganz tolle Bilder mit ihrem Tuschkasten, die zieren dann unseren KĂŒhlschrank. Ich glaube, dass man nicht verlernen darf die Augen offen zu halten. Wunderschöne Accessoires mĂŒssen nicht viel Geld kosten oder sind bestenfalls einfach umsonst.

2 Kommentare bei „Zu Gast bei Freunden – Sonja und ein Traum von Treppe“

  1. MĂŒller-Frieding sagt: Antworten

    Tolles Haus! Aber warum ziehen sie wieder um? đŸ€”đŸ˜ź

    1. Ein schönes Zuhause ist eben nicht alles. Es zieht sie zurĂŒck in die Heimat.

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