WERBUNG – Hej, ein Wohnzimmer im Esszimmer

Hej,

so spreche ich eigentlich die meisten Menschen an, seit dem ich Ikea in einer Werbeagentur als Kunden betreuen durfte. Ende des Jahres bekam ich eine Anfrage von Ikea und war gleich Feuer und Flamme mit ihnen zusammen zu arbeiten. Und zwar mal nicht „nur“ deren Bilder auf Websiten zu inszenieren, sondern endlich selber solche Bilder produzieren zu dürfen! Das hätte ich mir damals nie erträumen lassen.

Gerade neu im Sortiment gibt es das wandelbare DELAKTIG Sofa, welches von dem britischen Star Designer Tom Dixon in Zusammenarbeit mit Ikea entstand. Vielleicht kennt ihr seine Pendelleuchte Mirrorball?!

Das Besondere an diesem Sofa ist, dass es absolut modular einsetzbar ist. Es besteht aus einer Grundbasis, die unterschiedlich groß sein kann und verschiedenen Zusatzmodulen wie Leseleuchte, Seitenlehne, Rücklehne und Tisch. Dabei ist es vollkommen egal wo man die Teile anbringt, denn rundherum sind Löcher zum festschrauben vorgesehen. Das bietet einem natürlich unzählige Möglichkeiten das Sofa zu nutzen. Dementsprechend war es auch absolut nicht leicht sich für eine Variante zu entscheiden.

Ich wollte für dieses Shooting etwas Neues ausprobieren, um mich zu testen, aber auch einfach, weil ich es mega spannend finde, meine Wohnung in einem anderen Look zu sehen. Schnell war klar, das Esszimmer wird für dieses Projekt weichen müssen.

Der Aufbau ging wirklich super einfach. Was man allerdings beachten sollte ist, dass die Kissen und Bezüge 72 Std. ausdünsten müssen. Wenn man dies von Beginn an weiß, kann man die entsprechenden Teile gleich auspacken, wenn man nach Hause kommt, um das Sofa möglichst schnell nutzen zu können.

Beim Beziehen fiel auf, dass sowohl die Verarbeitung und Qualität von Stoff und Reisverschlüssen sehr gut ist, denn man muss die Schaumstoffteile mit Kraft in die Hülle zwängen. Da wird schon mal gestopft und gezogen, aber alles ohne nur ein Knacken der Nähte. Einzig und allein beim Umdrehen des Gestells brauchte ich kurz meinen Mann als Hilfe.

Gerade die modularen Teile sind ganz einfach losgeschraubt und an einer anderen Stelle wieder angebracht. Das kann man wirklich schnell mal zwischendurch machen um es seinen Bedürfnissen anzupassen. Die Teile werden in die Schiene eingesetzt und dann mit zwei Schrauben befestigt.

Was dabei natürlich toll ist, dass man den Look des Sofas super schnell verändern kann. Von einer normalen Couch wird ohne Kissen ganz schnell ein Gästebett. Es hat sogar ein Lattenrost und ist damit prima zum Schlafen geeignet. Also ein Feature, das sowohl für ein Jugendzimmer, als auch für Menschen, die oft Besuch bekommen oder kleine Räume perfekt ist. Ich habe mir überlegt, dass es bei dieser Nutzung praktisch wäre Schubladen zu besitzen, in denen man die Bettwäsche verschwinden lassen kann um es tagsüber wieder als Couch zu verwenden.

Da wir uns gerade von unserer Malm Kommode im Schlafzimmer trennen wollen, habe ich die Schubladen ausgehangen und siehe da, die Höhe passt perfekt unter das DELAKTIK Sofa. Mit Filzgleitern an allen 4 Ecken braucht man auch keine Rollen. Leider ist die Breite nicht perfekt, aber mich stört es nicht wirklich.

Von unserem Besuch wurden meist kritisch die Füsse der Couch diskutiert. Und ja auch ich fände gerade schlichte Füsse schöner als die derzeitigen. Diesen „Standteller“ braucht es in meinen Augen nicht wirklich. Hier könnte man entweder über neue Füsse nachdenken, da ich aber ein Freund von Stauraum bin, dachte ich mir, dass man das Ganze auch verblenden könnte. Man muss zwei Bretter für die Seiten mit einem langen für die Front verbinden. Schon sind die Dinge unter dem Sofa sowie die Beine verschachtelt. Ich war überrascht, wie anders das Sofa durch diese Veränderung wirkt. Hier könnte man ebenfalls immer wieder seinem Sofa einen neuen Look verleihen, indem man mit Farben und Material spielt. Mit Hilfe von Klett könnte man diese Teile ebenfalls an dem Gestell befestigen und somit einfacher das vordere Brett lösen, um an die dahinter liegenden Dinge zu gelangen.

Begeistert bin ich von dem kleinen Tisch. Ich sitze oft mit meinem Laptop auf dem Schoß auf der Couch und bin schnell genervt von der Hitze, die die Dinger nach bestimmter Zeit entwickeln. Mit dem Tisch lässt sich entspannt arbeiten. Gerne blättere ich auch in der ein oder anderen Zeitschrift. Da kam mir der Gedanke, dass sich die Lehnen für die Sofakissen prima eignen würden um meinen Zeitungsständer daran zu befestigen. Ich habe zwei Haken verwendet um den Zeitungsständer einfach ein- und auch wieder abhängen zu können. Bei diesem modularen Sofa definitiv von Vorteil ;).

Mit nur einer Rückenlehne am Kopf, Tisch und einer Lampe kombiniert, wird daraus schnell eine stylische Récamiere zum Lesen.

Welche Variante ich aber definitiv am coolsten finde ist die, bei der man sich gegenüber sitzen kann. Super praktisch für die Verwendung im Office, in einer Bibliothek oder auch in Wohnungen, in denen man zwei Bereiche mit einander verbinden möchte.

Familien mit einem kleinen Kind könnten sogar eine Ecke erstellen, in denen das Kind von drei Seiten sicher eingerahmt wird.

Mir fallen eine Vielzahl von Möglichkeiten ein, die diese Module mit sich bringen und ich bin gespannt, was sich Ikea in den nächsten Jahren noch an Zusatzmodulen einfallen lässt. Wer noch mehr Ideen sehen möchte kann sich von Sarah von wohnglueck.hamburg und Susanne von sweetlivinginterior inspirieren lassen, die durften das DELAKTIG Sofa ebenfalls auf Herz und Nieren erproben. Und natürlich auch bei Ikea selber findet ihr sehr viele Beispiele.

Jetzt könnt ihr euch noch ein Video von drei Tagen Möbelschieben ansehen. Viel Spaß dabei und einen schönen Tag!

Ikea DELAKTIG – Ein Wohnzimmer im Esszimmer bei 170qm from Anne Dirfard on Vimeo.

Musik: https://www.bensound.com

 

 

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