WERBUNG || Endlich Bilder für meine Wände – Warum fällt es einem eigentlich so schwer passende Bilder zu finden?

Hallo ihr Lieben,

gut Ding will Weile haben. Man, man, man. Eigentlich ein Unding:

Wir wohnen hier nun seit über 2 Jahren, ich schreibe Artikel zum Thema Wandgestaltung und habe es in der Zeit nicht hinbekommen Bilder für unser Zuhause auszusuchen bzw. zu bestellen. Doch jetzt habe ich in Zusammenarbeit mit dem Kurationsteam von JUNIQE endlich zwei Wände mit Bildern ausgestattet. Außerdem habe ich mit dem Chefkurator Martin darüber gesprochen, warum es einem eigentlich so schwer fällt Bilder zu finden und wie man bei der Auswahl am Besten vorgeht. Das Interview findet ihr weiter unten im Blogpost.

Meine zwischenzeitige Auswahl

Ich bin schon seit Monaten im Besitz eines JUNIQE-Gutschein und hatte bereits vor der Anfrage ein Paar Bilder auf meinem Rechner gespeichert und im Grafikprogramm arrangiert. Aber irgendwie hatte ich einfach so viel andere Baustellen, dass ich mich nie final entscheiden konnte.

Diesen Sommer war ich einen Tag in Berlin um JUNIQE in ihrem schönen Office zu besuchen. Bei unserem Treffen habe ich mit dem Kurator Martin gesprochen und wir haben gemeinsam den Shop durchstöbert, um ein Gefühl dafür zu bekommen, was mir so gefällt und was überhaupt angeboten wird. Schließlich standen die Favoriten fest und beim nebeneinander legen bekam ich ein Gefühl dafür, wie die Bilder zusammen wirken und welches ich in der Kombination wirklich mochte und welches eben nicht.

Das könnt ihr im Übrigen zu Hause ganz ähnlich machen.
Speichert euch per Rechtsklick und „Bild sichern“ alle Bilder, die ihr mögt auf dem Rechner und druckt sie euch aus. Dann könnt ihr sie ausschneiden und euch auf dem Tisch arrangieren. So bekommt ihr schnell ein Gefühl dafür, ob die Bilder zusammen passen oder nicht. Außerdem fällt es in der Kombination auch leichter zu entscheiden, welches man eher in größer und welches kleiner haben möchte. Alternativ kann man die Bilder bspw. auch in Programmen wie Powerpoint auf einer Folie hin und her schieben und vor allem auch in den Größen skalieren. So könnt ihr euch selber ganz einfach eine Vorschau eurer Gallerywall erstellen. Speichert das Ganze oder legt es beiseite und schaut am nächsten Tag noch einmal drauf bevor ihr die Bilder dann bestellt.

Neben der Bildauswahl habe ich während des Prozesses entschieden, mich von meiner schwarzen Wand zu trennen.
Ich weiß, dass das Schwarz ein besserer Kontrast zu dem Baumwallschild und dem Sideboard war. Allerdings konnte ich diese festgefahrene 3er-Konstellation nicht mehr sehen. Wand, Schild, Schrank – nichts konnte man verrücken, verändern… Jetzt kann ich endlich mal einen Nagel in die Wand schlagen, ohne gleich die komplette Wand damit kaputt zu machen. Wer es nämlich noch nicht weiß, dunkle Farben wie Schwarz sind super anfällig! Gefühlt bereits beim Angucken bekommen sie schon Flecken. Naja und nachdem der Kofferdeckel meiner Schwiegermutter daran runterrutschte und auch so manch andere Dinge ihre Spuren hinterlassen haben, war klar: jetzt mal komplettes Kontrastprogramm.

Gestrichen habe ich im Übrigen, wie meine anderen farbigen Wände auch, mit Farrow and Ball und die Farbe heißt Ammonite. Als die graue Farbe getrocknet war und das Baumwallschild wieder an seinem Platz hing, fühlte sich das garnicht gut an. Das Schild sah auf einmal so dreckig aus, durch seine vergilbten und rostigen Ränder. Der Kontrast zum sauberen hellen Grau, war mir zu hart. Alles wirkte so kühl. Ich versuchte Bilder dazu zu kombinieren, die ebenfalls beige-braun waren, aber nichts überzeugte mich. Tja und dann haben wir das Schild abgenommen und es tat gut. Richtig gut!

Der Knoten war geplatzt und ich wusste gleich, was ich tun musste, dass es mir gefällt. Und wisst ihr was? Ich bin so glücklich mit dem hellen Ergebnis und dass ich jetzt einfach mal was anderes angucken kann als „Baumwall“. Ich denke es ist einfach was anderes, wenn man selber in der Wohnung wohnt und arbeitet und sich so intensiv mit jedem einzelnen Teil tagtäglich auseinandersetzt.

Im Übrigen sind die restlichen Bilder, die ich dazu kombiniert habe, Ausschnitte aus Zeitungen, eine Postkarte und ein Geschenkpapierbogen.

Ich freue mich nun quasi ein neues Projekt zu Hause zu haben. Eine Wand, die ich freier gestalten kann und die mit mir wachsen wird. Ich freue mich über die Möglichkeit Bilder aufzuhängen, Bilder auszutauschen und auch mal das Sideboard in seiner Position zu variieren. Klingt vielleicht bescheuert, aber es ist eine Art Befreiungsschlag für mich gewesen. Die Haken für das Baumwallschild habe ich in der Wand gelassen und sie sind hinter den Bildern verschwunden. Es wird mit Sicherheit auch mal wieder für eine Zeit zurück kehren. Irgendwann und dann bestimmt mit ein paar neuen Begleitern. Ich bin motiviert.

An dieser Stelle möchte ich kurz erwähnen, dass ich dieses Schild nicht verkaufen werde und es weiterhin in unserer Wohnung hängen wird ;). Bevor gleich mein Postfach vor Anfragen überquillt. Wo genau es hinkommen wird? Das wird sich in den nächsten Tagen klären.

Im Wohnzimmer bin ich begeistert davon, wie hoch der Raum auf einmal wirkt. Ich selber hätte niemals die Bilder auch so weit oben arrangiert, aber die optische Mitte ist angenehm fürs Auge und daher strecken die oberen Bilder, den sowieso schon hohen Raum, ungemein. Diese Hängung hat mich im Übrigen dazu animiert auch im Esszimmer mit den Bildern in die Höhe zu gehen.

Dieses Wochenende ist das Cyberwochenende, an dem ihr mit dem Code „BLACK2018“ 25 % auf alles sparen könnt. Ich darf euch nur so viel verraten: Heute dürft ihr stöbern, aber bestellen solltet ihr erst morgen ;). Schaut auch vielleicht schon mal nach dem ein oder anderen Weihnachtsgeschenk, denn was viele nicht wissen ist, dass es bei JUNIQE neben Wandbildern auch noch eine große Geschenkewelt, Planer, Wandkalender, Geschenkpapier uvm. gibt.

Ich habe bei JUNIQE mit Martin, dem Kurator, über meine Gedanken und Hürden gesprochen, warum es mir schwer fiel, mich an eine Gallerywall zu machen. Das Ganze habe ich für euch in einem Interview festgehalten und hoffe, dass auch für euch viele Fragen geklärt werden.

Hallo Martin, du bist Kurator bei Juniqe. Magst du uns einmal kurz erklären, was das überhaupt ist und was du machst?

Das Wort Kurator selbst kommt von dem lateinischen Wort curare, Sorge tragen, ab: Als Kurator ist man – so ganz oberflächlich gesprochen – für die Zusammenstellung von Kunst oder die Unterhaltung einer Sammlung zuständig, im Prinzip ist das auch der Kern meiner Aufgabe: die Auswahl der Designs für JUNIQE. Das heißt natürlich primär, dass ich unsere Künstler auswähle und mit ihnen in Kontakt bleibe damit ich neue Arbeiten sichten, und gegebenenfalls auf die Seite bringen kann.

Ich stelle aber auch regelmäßig Kollektionen zu aktuellen oder relevanten Trends zusammen und arbeite mit den anderen Teams, wenn es darum geht bestimmte Themen zu präsentieren, die richtigen Designs für eine Kampagne oder Kollaboration zu finden, Trends zu definieren oder ähnliches.

Viele haben bei sich zuhause das Problem, dass sie gar nicht wissen, wie man das Projekt „Bilderwand“ eigentlich angeht.
Ich habe mich jetzt also dazu entschieden mehrere Bilder bei mir aufzuhängen.
Was rätst du deinen Kunden? Wie sollten die ersten Schritte aussehen?

Keine Panik. Das ist so ein bisschen wie morgens anziehen. Du hast total Bock auf mum-jeans? Zieh sie dir erstmal an und entscheide dann weiter. Man steht morgens ja auch nicht gleichzeitig vor Kleider- und Schuhschrank, Schminkspiegel sowie Hutablage und styled sich simultan, sondern baut eine Entscheidung auf der anderen auf, ausgehend von einem Look oder dem piece, was man heute tragen möchte.

Ich rate Kunden, die es sich leicht machen möchten immer: Finde erstmal einen Print, in den du dich verliebt hast, der zu dir spricht und suche dir dann ein paar ‘Matches’ zusammen.

Oft findest du schnell passende Bilder bei dem selben Künstler, oder wenn du ein Element dieses Bildes wie zB die Farbe oder das Thema als Leitmotiv verwendest. Du kannst einfach gleiche/verwandte/harmonische – oder eben komplementäre/kontrastierte Farben suchen, mit denen du arbeiten kannst. Kompositionelle Elemente in den einzelnen Bildern lassen sich oft auch verbinden oder eben gegenüberstellen wie Thematische.

Grundsätzlich gilt: Beim Kombinieren von Bildern hilft es immer, einen roten Faden zu finden, ein übergeordnetes Thema, ein Feeling, eine Farbe oder Farbpalette oder auch nur eine generelle Ästhetik zu definieren, an der man sich richten kann.
Dabei ist man natürlich ausdrücklich ermutigt, Harmonien zu brechen und Kontraste zu setzen, muss aber einfach ein Maß an Balance mitbringen. Stilbruch, Kontrast, Überraschungseffekt – all dies erzeugt Spannung und macht eine Komposition aufregend und interessant.

Das Ganze muss aber ausgewogen sein.

Gibt es denn eine Regel wie viele Bilder oder welche Größe zu meinem Raum passen? Bzw. wonach sollte man sich richten?

Eigentlich nicht, aber es ist schon wichtig, dass sich das Raumbild zu einem passenden Ganzen zusammenfügt. Wenn ich eine sleeke Wand in einer super minimalistischen Loft habe würde ich wahrscheinliche keine Salonhängung mit 23 verschieden Größen und Rahmen sehen – egal was auf den Prints selber drauf ist.

Richte dich, so banal wie das klingt, also am besten nach deiner Wohnung, deinem Raum. Es muss einfach dazu passen.

Ich stöber jetzt also bei euch im Shop. Wie finde ich denn am Besten die passenden Bilder für meinen Raum?

Wir haben zwar ein sehr breites Angebot, helfen dem Kunden aber durch die Möglichkeit, verschiedene Techniken oder eben Themen wie zB. Natur oder ähnliches auszuwählen. Darüber hinaus gibt es immer wieder neue Kollektionen, die wir von Hand zusammenstellen um diverse Stile darzustellen, Kunden unsere liebsten Neuzugänge vorzustellen oder ein Topic tiefer aufarbeiten, zum Beispiel bei einem Nischenthema wie Kids Art aufgreifen.

Klickt euch am besten mal durch unsere Sektion Neuheiten Trends unter Wandbilder! Ich finde aber auch unsere Bildersets bieten eine super Hilfestellung für einen ersten Schritt.

Wenn nun die entsprechenden Bilder bei mir angekommen sind, hängen diese ja noch lange nicht so an der Wand, wie ich es mir vorgestellt habe.
Was rätst du einem, wie man seine Bilder am Besten an die Wand bringt? Wie gelingt mir der richtige Abstand und wie finde ich die richtige Position für mein Bild?

Das musst du dir auf jeden Fall vorher überlegt haben! Ich würde vor der Bestellung auf jeden Fall kurz den Zollstock zücken und ausmessen, in welcher Größe ich welches Bild aufhängen möchte und ob das auch alles passt, wie das wirken würde, wie was genau gehängt werden sollte.
Am besten man entscheidet sich vorher für eine Hängung – wir haben dazu auch einen kleinen Guide bei uns auf der Homepage und skizziert kurz auf Papier, wie das mit der eigenen Wohnung zusammen passt. Damit spart man sich viel Ärger!

Was sind denn die häufigsten Fehler, die du bei anderen beobachtest?

Kunstkauf ist eine total persönliche emotionale Geschichte. Kleidung, Möbel, Lighting – das alles hat funktionale Aspekte. Kunst nicht. Das wichtigste ist also, dass DU daran Gefallen findest.
Ob ein Bild dich anspricht, weil es schön und gefällig – oder eindrucksvoll ist und überwältigt, da sind wir alle verschieden. Ich rede also ungern von Fehlern, weil es ja um den eigenen Geschmack geht.

Was ich aber schon oft sehe, ist das Leute etwas total überladen und weit über das Ziel hinaus schießen und sich dann zB. fünf verschiedene Tierposter nebeneinander hängen, weil sie Tiere so gern mögen oder sowas.

Ich sehe auch immer wieder, dass es Schwierigkeiten bereitet, eine der Motivauswahl angemessene Hängung zu suchen. Also wenn Kunden zum Beispiel Bilder, die komplett unterschiedliche Sprachen sprechen, in ein total symmetrisches Grid einbauen was dann wieder irgendwie unpassend, konstruiert aussieht.
Da sind wir wieder beim Thema der Balance.

Blumenmotive und Typo? Ist nicht echt naheliegend, lässt sich aber schon kombinieren. Wenn ich aber eine Reihe von 4 gleich großen Bildern abwechselnd mit Motivational Sprüchen und Rosenblüten aufbaue, sieht das wahrscheinlich ziemlich albern aus.

Gibt es auch absolute No-Gos?

Ehrlich? Eigentlich nicht 🙂

Danke Martin für den Austausch! Solltet ihr noch Fragen haben, kommentiert gerne und wir versuchen euch zu helfen.
Habt es schön, Anne

Werbung // Dieser Beitrag ist in Kooperation mit JUNIQE entstanden.

6 Kommentare bei „WERBUNG || Endlich Bilder für meine Wände – Warum fällt es einem eigentlich so schwer passende Bilder zu finden?“

  1. Ich finde es toll und kann den Drang nach Veränderung in den eigenen vier Wänden gut nachvollziehen. Du lebst ja auch nicht in der Wohnung für Instagram, sondern für dich. Also kannst du das Schild doch auch einfach abnehmen 😊 eine schöne Veränderung!

    1. Hej, schön, dass es dir gefällt. Ja, das stimmt. Ich lebe und arbeite hier. Daher macht man sich zwar die Gedanken, aber ändern tu ich es dann dennoch so, wie ich es mag. Und mal im ernst, wenn hier immer alles gleich bleiben würde, wäre ich auch schnell wenig inspirierend und das möchte ich sein.

  2. Wow, die Wandbilder sehen alle zusammen sehr stimmig aus und passen perfekt in deine Wohnung 🙂 Ich habe meine Bildergalerie auf einer Bilderleiste arrangiert, weil ich keine Löcher in die Wand bohren wollte.
    LG,
    Leonie

    1. Hej, schön, dass es dir gefällt.
      Aber so musstest du doch für die Bilderleiste Löcher bohren ;). Aber ja, eine gute Variante um mal eben schnell was auszutauschen.
      Ich hänge meine Bilder immer mit Nägeln auf. Wenn einer mal nicht stimmt, trage ich weiße Farbe auf das Loch auf und schon sieht man nichts mehr. Ich änder hier zu schnell zu viel, sodass bohren zum Problem werden könnte ;). Liebe Grüße, Anne

      1. Ja, klar, das hab ich gemeint 😀 Ich hab mich falsch ausgedrückt. Da brauche ich aber auch nicht so viele Löcher zu bohren 😉 Auf die Idee, weiße Farbe auf die Löcher aufzutragen, bin ich aber nicht gekommen ^.^‘

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