Werbung // Neues Jahr, neue Situation. Neuer Stuhl, viel Veränderung.

Das Jahr ist jetzt 10 Tage alt und angeblich darf man bis heute (also dem Tag, an dem ich den Artikel verfasse) noch ein frohes Neues wünschen. Dieser Satz ist mir noch nie so aufgestoßen, wie in diesem Jahr. Denn genau an Neujahr stieg mein Mann ins Auto, um in Zukunft 5 Tage die Woche in Frankfurt zu sein. 5 Tage in denen ich mit unseren zwei kleinen Kindern alleine bin. Der Alltag, die ganze Wäsche, putzen, einkaufen… So banale Dinge wie: “Nimmst du mal bitte den Müll mit runter, wenn du gehst“, funktionieren jetzt nicht mehr und stellen einen zunächst vor neue Herausforderungen. Ich stand tatsächlich mit dem Müll in der einen Hand und dem Kind an der anderen vor der Treppe und musste überlegen, wie ich jetzt noch unsere Taschen mit nach unten bekomme. Das sind Momente, wo ich mich kurz in Selbstmitleid stürze und die Situation verfluche, doch dann merkt man, wie bescheuert man eigentlich ist und man fängt wieder an, wie ein normaler Erwachsener zu funktionieren. Ich mein, es ist eine Tüte Müll! Ich also wieder rein und jetzt liegen da seit 4 Tagen zwei Mülltüten auf dem Balkon, die ich eben erst zum Wochenende runter bringen werde. So what… (Bis es wieder warm wird, werde ich mir eine neue Methode ausgedacht haben :D).
Naja so geht es mir mit vielem. Man merkt eben bei solchen Kleinigkeiten, dass man einen Teampartner hatte, der jetzt einfach fehlt. Und es kostet Überwindung, wenn man sich aufgrund von Hüftschmerzen nicht bücken kann und beim Nachbarn klingeln muss, damit er einem dem Schnürsenkel zu bindet. Einfach nur der Tatsache geschuldet, dass man nicht seinen Nachbarn darum bitten möchte, sondern, weil man sich in dem Moment seinen Mann wünscht, der einem hilft.

Nach einigen Tagen (bestimmt auch durch das dunkle nasse Wetter bestärkt) habe ich selber gemerkt, dass dieses ganze Konstrukt nur funktionieren kann, wenn man sich der Aufgabe stellt und sie für sich nutzt. Ein kleiner Neuanfang sozusagen. Es als eine Zeit betrachtet, die uns gegeben wird, damit wir was draus machen. Eure Nachrichten haben mir da sehr geholfen. Es schrieben mir Frauen, die das schon seit 8 oder 10 Jahren mitmachen und ich muss sagen, ich ziehe den Hut vor euch. Für mich steht nur eins fest, das ist kein Zustand von Dauer. Den Mann habe ich geheiratet um bei ihm zu sein, er ist der Vater meiner Kinder, damit wir sie gemeinsam groß ziehen können und nicht nur in 24 h die Woche.

Perfect Fit! Graue Wand mit schwarz-weißer Galerie, davor der neue Sessel von andas.

Aller Anfang ist schwer

Es klingt jetzt wirklich bisschen seltsam, aber diese Kooperation mit Otto, hat mich zu dieser Veränderung, meiner Haltung gegenüber der Situation, bewegt. In der Ansprache hieß es „Hast auch du das Bedürfnis – gerade zu Beginn des neuen Jahres – einen kleinen Tapetenwechsel vorzunehmen? Hierfür reicht doch manchmal schon ein neuer Stuhl am Esszimmertisch oder ein neuer Beistelltisch im Wohnzimmer. “
Einen halben Tag habe ich darüber nachgedacht und dachte dann:

„Ja, verdammt! Tapetenwechsel klingt gut“.

Ein Test – ein neues Vorhaben: 2019 kommen Bilder an diese Wand im Wohnzimmer. Vielleicht eigene ;)?

Aber wie sieht denn jetzt mein Tapetenwechsel aus?

Mein neuer Sessel hat mich tatsächlich zu einem Tapetenwechsel bewegt, den ich schon nach wenigen Tagen dringend brauchte. Meinen neuen Sessel verstehe ich als Metapher für eben diesen kompletten persönlichen Tapetenwechsel. Man bekommt ein neues Möbel und meist ändert sich auch vieles drum herum. Man passt die Farben, die Deko oder die Position der einzelnen Möbel an. Es bleibt bei mir selten dabei, dass ich einfach nur was Neues hinstelle.
Wir haben eben nicht nur einen neuen Sessel, der eine Veränderung in der Wohnung mit sich bringt, sondern auch eine neue Situation, die einer Anpassung bedarf.

Wann sollte ich sonst, ohne schlechtes Gewissen, all die Projekte angehen, die liegen geblieben sind, wenn nicht jetzt:

  • Lange mit der Freundin telefonieren
  • Aussortieren. Und zwar überall. Alle Räume und Schränke, auch den Keller (wie wohl alle am Anfang des Jahres)
  • Meine Schränke lackieren – die Farbe steht hier schon seit Monaten rum
  • Ganz viel arbeiten. Neue Ideen und Projekte entwickeln
  • Einen regelmäßigen Mädelsabend einführen
  • Lernen wieder die Zeit für mich zu genießen und mir Gutes tun
  • Mich im Fitnessstudio anmelden, morgens Sport machen und einfach abends, wenn die Kids schlafen, die Arbeit aufholen
  • Vielleicht probiere ich auch mal so Dinge wie Beautyprodukte aus. Habe ich noch nie. Mascara und Nagellack sind mir vertraut – alles andere lerne ich von euch, ok? 😉
  • Meinen Kleiderschrank überarbeiten, endlich mal meinen Stil finden
  • Endlich mal wieder grafisch aktiv werden oder ganz verrückt und mal analog: Malen!
  • Vielleicht ein neues Bloglayout
  • Ein Praktikum machen/ mich weiterbilden

Diese Liste hängt jetzt ausgedruckt an meinem Kühlschrank und wird abgeharkt. Ich wäre doof, wenn ich die Zeit nicht nutze.

Jenny @elbgestoeber und ich: Wir beide entwickeln 2019 eine eigene Kollektion mit Otto.

Ich will viele neue Projekte dieses Jahr angehen. Auf dem Blog, aussergewöhnliche Kooperationen, wie meine eigene Kollektion für Otto, aber auch zuhause.
Ich habe ja eben schon geschrieben, dass ich aussortieren möchte und dabei werde ich mich wohl im Laufe der Zeit auch von einigen Möbeln trennen. Unter anderem wird eine Entscheidung bzgl. meines Wohnzimmersofas gefällt. Ich werde mich um unser Schlafzimmer und Badezimmer kümmern und an schlauen Stauraumlösungen arbeiten. Außerdem möchte ich die ein oder andere Farbe in unsere Wohnung einführen. Nicht als Wandfarbe, aber ich habe wie gesagt, noch Schränke zu lackieren ;). Den Sessel mit seinem schlichten Grau habe ich mir deshalb gezielt ausgesucht, um ihn vielseitig einsetzen zu können. Der Designer Morten Georgsen hat für andas dieses Stück designt und dabei eine tolle kompakte Größe gewählt. Wieder ein Teil, dass ich vielfältig einsetzen kann und vielleicht sogar seinen Platz im Schlaf- oder Kinderzimmer finden wird. Eben etwas, das sich prima in unterschiedlichen Situationen und Szenarien einsetzen lässt. Das Grau kann mit allen Farben kombiniert werden und ich teste erst einmal über die Accessoires, wie ich mich so mit Farbe und vor allem mit welcher Farbe, fühle. Ich denke, ich werde immer ein Mensch bleiben, der sich bei den großen Stücken eher zurück hält und mit gedeckten Farben arbeitet . Einfach weil man Accessoires viel schneller austauschen und sich schnell die neue Lieblingsfarbe in sein Zuhause holen kann.
Im Übrigen gibt es die verschiedenen Looks von allen Bloggern jetzt hier zum nachshoppen.

Es ist doch eigentlich toll, wenn man durch Neues zu Neuem animiert wird. Man muss es nur für sich annehmen und es zu seinem Projekt machen.

Macht es euch schön. Anne

Werbung // Dieser Blogpost ist in Kooperation mit Otto.de entstanden und enthält Affiliatelinks.

5 Kommentare bei „Werbung // Neues Jahr, neue Situation. Neuer Stuhl, viel Veränderung.“

  1. Wow!!!
    & meine Oma hatte schon wieder Recht
    „Alles geschieht aus einem guten Grund mien Deern – manchmal muss man den aber erst finden!“ 😉

  2. Liebe Anne,

    man wächst immer an neuen Situationen!!
    Mein Mann und ich haben völlig unterschiedliche Arbeitszeiten, und nur zusammen frei,
    wenn wir Urlaub haben!
    Es ist nicht immer einfach…aber man wächst hinein…
    Ich manage auch sehr viel alleine mit Kind und Hund…, man muss einfach mal
    Fünfe gerade sein lassen ;-))

    Alles Liebe und ich freu mich auf Deine Projekte!!
    Kira

    1. Ja, du hast recht. Als ich den Artikel geschrieben habe, dachte ich das auch. Jetzt ist unser Wochenende wieder rum und die Motivation dahin. Das wird wohl noch öfter so gehen… Euch weiterhin viel Durchhaltevermögen ;).

  3. Liebe Anne, die Bilder und der Stuhl sind klasse! Und auch wenn es schon spät ist, wünsche ich dir ein frohes Neues!

    1. Danke dir. Das wünsche ich dir auch!

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