Mit minimalem Budget das Maximum herausholen – Gemeinsames Makeover mit RTL Punkt12

(WERBUNG || unbezahlt – Markennennung)

Hallo,

heute kann ich euch endlich von meinem sehr spannenden Projekt mit RTL Punkt12 im Hamburger Umland berichten. Wir haben getestet, ob es möglich ist einen großen Ess- und Wohnbereich mit den vorhandenen Möbeln und nur einem Budget von ca. 50€ zu verändern. Manch einer von euch wird sich vielleicht wage daran erinnern, ein paar Vorher-/Nachher-Bilder in meinen Stories gesehen zu haben. Den Beitrag könnt ihr euch gerne online in der Mediathek ab Minute 15 anschauen.

Besucht haben wir Mandy und ihre Tochter in einer ca. 90 qm großen Wohnung. Das wichtigste Zimmer der Wohnung ist ganz klar die offene Küche, die in den Ess- und Wohnbereich übergeht. Die kleine Tochter hat sogar eine eigene Spielecke in diesem Raum.

In einem ersten Kennenlern- und Beratungsgespräch hatte ich mir das Zimmer genau angeschaut, teilweise vermessen und fotografiert, sowie Mandy`s Wünsche notiert. Sie selber sagt: „Mich stört, dass es unstrukturiert und unaufgeräumt wirkt. Außerdem finde ich es recht kühl und mir fehlt die Gemütlichkeit.“

Sie gibt an, dass ihr die Umgestaltung in Eigenregie Schwierigkeiten breitet, da sie Probleme mit der räumlichen Vorstellung hat und sie sich selten vorstellen kann, wie es im Nachhinein aussehen wird.

Vorgefunden hatte ich das klassische Problem vieler Menschen Zuhause – überall standen und lagen Dinge herum, die kein „Zuhause“ hatten. Darüber hatte ich erst kürzlich in meinem Blogpost „Geh nie einen Weg mit leeren Händen – Meine Ordnungstipps“ berichtet.

Auf einem Regalbrett, dass zu der Schrankwand gehörte, hatte Mandy bspw. nur Bücher und andere Dinge dekoriert, damit es auch gefüllt war und nicht leer blieb. Ein klassischer Staubfänger ohne jegliche Funktion also.

In der Kinderecke hingegen türmten sich Bücher, Mal- und Spielsachen auf Tisch und Boden und benötigten einen festen Platz. Schnell war klar: Aus Staubfänger wird Stauraum für die Kinderecke. Mit der Säge teilten wir das lange Board in zwei Teile, welche wir übereinander neben der Spielküche aufhängten.

Die Kommode unter der Schräge im Essbereich verschwand im Flur, da sich darin nur Nähmaterialien befunden haben und diese eigentlich ins zukünftige Nähzimmer soll. Der Esstisch wurde gedreht um beide Seiten zugänglicher zu machen und eine Verbindung zum Wohnzimmer zu schaffen. Keiner sitzt mehr mit dem Rücken zum Raum. Neben der Möglichkeit sich besser mit den Anderen zu unterhalten, ist nun auch das Fernsehen vom Tisch aus möglich.

Unmittelbar nach Betreten des Raumes fiel mir auf, dass der Esstisch unbedingt eine schöne gemütliche Lampe braucht und der Strahler an der Decke weichen muss. Da man für Lampen ein halbes Vermögen ausgeben kann, musste ich mir bei meiner Planung zuhause etwas einfallen lassen, um möglichst wenig von unserem Budget aufzubrauchen. Schon seit einiger Zeit sieht man in vielen Einrichtungsläden solch perlmutfarbenen Muschellampen, die aus ganz vielen aufgereihten Muschelkreisen bestehen. Für Mandy`s Wohnung fand ich das Original auch ein wenig zu „rustikal“, aber die grundsätzliche Idee eine etwas verspieltere Lampe zu dem sonst schlichten Tisch zu kombinieren, gefiel mir. Ich wurde gebeten, eine Lampe zu besorgen, die nicht nur den Schein auf den Tisch wirft, sondern auch die Spielecke und den Rest des Raumes ein wenig erhellt. Anstelle der Muschelkreise entschied ich mich für Kreise aus Transparentpapier. Zum einen lassen diese das Licht durchscheinen und zum Anderen sind sie viel ruhiger und wirken moderner, als das Original. Die ausgeschnittenen Kreise fädelte ich auf ein dünnes weißes Nähgarn und knotete sie schließlich an einen Metallring aus dem Bastelladen. Die genaue DIY Anleitung findet ihr hier.

Um der Kleinen zusätzlich zu dem Regal etwas Platz zu schaffen, wo sie Dinge wie Stifte etc. unterbringen kann, haben wir 2 leere Schuhkartons mit Geschenkpapier beklebt und hier bei der Farbwahl darauf geachtet, dass es sich gut in das Raumbild einfügt.

Im Wohnbereich entzerrten wir ein wenig die „Schrankwand“ in dem wir die einzelnen Elemente minimal verschoben haben. Ich persönlich bin gar kein Fan von diesen meist sehr wuchtig und nicht wirklich modernen und gemütlichen Wohnwänden. Ich habe Mandy gezeigt, was sich so über die Jahre angesammelt hatte und ihr erklärt, dass man bspw. Gläser mit Werbeaufdrucken lieber hinter den geschlossenen Türen versteckt und die schönen Weingläser bspw. in der Vitrine arrangiert. Ich selber bin verwundert, wie nur durch Aufräumen und Aussortieren der Ecke der komplette Raum viel klarer und schicker wirkt. Lampen und Pflanze wurden hinter der Couch hervorgehoben und mehr in das Zimmer integriert. Denn gerade dies sind Dinge, mit denen man einem Raum Gemütlichkeit verleihen kann.

Ich bin gespannt, was ihr zu diesem Projekt sagt. Viele Grüße, Anne

3 Kommentare bei „Mit minimalem Budget das Maximum herausholen – Gemeinsames Makeover mit RTL Punkt12“

  1. Ich liebe es! Was ein Unterschied! Der Raum wirkt viel ruhiger und gemütlicher.

  2. Richtig gemütlich ist es geworden bei Mandy. Auch die Lampe über dem Tisch gefällt mir gut. Nur die Lampe über dem Couchtisch hängt meiner Meinung nach noch zu hoch.

    1. Schön, dass es dir gefällt. Das stimmt. Sie hängt nicht nur zu hoch, ich persönlich finde, dass dies eher eine Lampe ist, die über einen Esstisch gehört und nicht über einen Couchtisch. Würde man sie tiefer hängen, würde sie die Sicht auf den Fernseher versperren. DIe Lösung wäre, sie entweder beiseite zu hängen, oder auf eine passendere Lampe für den Wohnbereich zurückzugreifen. Allerdings fehlte hierfür die Zeit. Ein Drehtag ist dann auch irgendwann zu Ende ;). Aber Mandy hat hierzu weiter Tipps von mir erhalten und sie möchte sie nun in Eigenregie durchführen.

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